Röntgentiefenbestrahlung / Röntgenbestrahlung

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Kurz-Urteil Röntgentiefenbestrahlung bei Tennisarm

Leider muss ich sagen, dass ich seit 1996 noch keinen Patienten hatte der aufgrund von Röntgentiefenbestrahlung bei Tennisarm, Golfarm oder Fersensporn etc. eine Besserung geschweige denn Heilung meldete.

Das heisst natürlich nicht, dass es nicht trotzdem solche Fälle geben könnte, aber ich schätze die Wahrschleichkeit aufgrund folgender Argumentation als extrem gering ein:

Wenn man weiss, dass diese Krankheitsbilder von Muskelverkrampfungen und Sehnenverkürzungen verursacht werden und, dass ja bekannt ist, dass Muskelkrämpfe rein mechanisch sind und wirken und somit auch mechanisch durch eine Gegendehnung behoben werden.

Hat jemand einen Wadenkrampf im Bein, käme kaum jemand in den Sinn einen Röntgenbestrahlung vorzunehmen, sondern man streckt einfach das Bein durch und zieht eine Minute lang schmerzhaft an den Zehen und schon behebt sich der Krampf.

Ein Tennisarm z.B. verursacht beim Sehnenansatz jenes Muskels im Ellenbogen aussen einen Schmerzpunkt. Was genau sich die Röntgenbestrahler denken, dass radioaktive Wellen hier bewirken sollen ist nicht klar und wird meist nur difus beschrieben.

Man denkt sich so ungefähr irgend etwas könnte es bewirken also probieren wir das einmal. Erwünschter Nebeneffekt ist das die sehr teuere Apparatur amortisiert wird. Leider gilt hier aber nicht "nützts nichts, schadets auch nichts" weil Röntgen radioaktive Strahlen sind die unser Körper nicht verarbeiten kann, d.h. sie sammeln sich einfach an und können irgendwann einmal mit anderer Strahlenbelastung zusammen zu einer Zeitbombe werden.

Genauso könnte man mal mit einem Hammer etwas gegen den Schmerzpunkt schlagen. Ehrlich gesagt würde ich jener Methode viel grössere Chancen geben, etwas positives zu bewirken und die Nebeneffekte wäre absehbarer als bei Radioaktiviät. Leider kann man aber billige und primitive Methoden nicht gut vermarkten.

Obiger Beschrieb trifft wechselweise auch auf Stosswellen zu. Auch bei Stosswellen wird im Dunkeln mit Kanonen auf Spatzen geschossen in der Hoffnung mal einen zu treffen. Dort sind die Erfolgsquoten zwar etwas besser, aber immer noch sehr bescheiden im Vergleich zur Dehnmethode. Hier sind schriftliche Erfolgsmeldungen

Dies gilt alles auch für den Fersensporn, bei welchem Röntgen auch hin und wieder angewedet wird. Ich habe noch keinen getroffen bei dem das Röntgen den Erfolg gebracht hätte. Hingegen gab es mehrere Meldungen, dass es nach Röntgen mehr geschmerzt hat.


Erfahrungen mit Röntgentiefenbestrahlung

471. Jannis, Stuttgart <leonjonnygmx.de>
Eintrag vom Montag, 22. Februar 2010, 19.34 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 45 Jahre alt und spiele 1x in der Woche Tennis. Am 7.11.2009 habe ich beim Tennis einen leichten Schmerz am rechten Unterarm verspürt, das war ein paar Minuten vor Spielende. Dachte nichts böses bis ich die Woche darauf wieder spielte. Die Schmerzen waren nach 30 min. nicht mehr auszuhalten. Bin dann zum Orthopäden, Röntgen und Ultraschall, Diagnose Tennisellenbogen. Behandlung: eine Spritze pro Woche am Ellenbogen, und 8x Physiotherapie. Es wurde nicht besser. Überweisung zum Röntgentiefenbestrahlen, und zu einem weiteren Orthopäden. Der Orthopäde hat mir von der Röntgentiefenbestrahlung abgeraten, bringt nichts und ist gesundheitschädlich. Habe diese Therapie nach 2x abgebrochen ... Neue Behandlung: Stosswellentherapie, Kinesiotape und Reflextherapie. Wenig Besserung, besser gesagt keine. Mitte Januar dann 8 x Akupunktur…natürlich auch keine Besserung. Mache seit Anfang Februar Dehnübungen wie hier von Dir beschrieben, leichte Besserung. Hatte beim Arm ausstrecken noch leichte Schmerzen bis ich letzten Freitag zum ersten mal nach über drei Monate wieder Tennis spielte (mit Bandage). Kaum Schmerzen während dem Spiel, erst danach und bis jetzt stärkere beim Arm ausstrecken. Kann ich mit Schmerzen weiterspielen? Wird es dadurch nicht schlechter? Viele Grüsse und ein großes Kompliment zu Deiner hilfreichen Homepage.
23.02.10, 11.53h Lieber Jannis. Ja Röntgen bringt nichts und ist schädlich. Infos zu Röntgentiefenbestrahlung Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Notizen von Tennis-Kollegen. Mach jetzt weiter mit der Dehnübung. Einen Besserungsschub würde es geben wenn Du unterstützt mit dem Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du kannst weiter spielen, es wird nicht schlimmer. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info


Uwe, Goch <fam.verfuerthfreenet.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. Dezember 2009, 17.30 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 43 Jahre alt und hatte vor 7 Jahren das Problem mit dem Tennisarm, zuerst rechts. Nachdem ich über 1 Jahr diverse Therapien, wie Querfriktion, Strombehandlung, Kortisonspritzen durchgeführt habe und keine Besserung eintraf, entschloss ich mich auf Rat des Arztes zu einer OP. Danach traten einige Komplikationen auf. Ich hatte einen großen Bluterguss, der durch das Tragen der Gipsschiene verursacht wurde. Der Arm schwoll an und der behandelnde Arzt musste das eingedickte Blut rausquetschen. Nicht sehr angenehm! Danach sah die 10 cm lange Narbe auch lange ziemlich wulstig aus. Während dieser 1. Phase verspürte ich durch die einseitige Schonhaltung schon ein Zucken im linken Ellbogenbereich. Während der rechte Ellbogen keine Probleme mehr machte, gings es leider mit links weiter. Mal mehr, mal weniger. Durch meinen Beruf bedingt arbeite ich sehr viel mit einem mobilen Datenerfassungsgerät (Pen-Top), den ich linksseitig halten muss (3kg Gewicht) und kaum ablegen kann, wegen der Mobilität. Eine Behandlung mit Röntgenbestrahlung verschaffte für ca. 1 Jahr Schmerzfreiheit. In den letzten beiden Jahren habe ich dann aber mehrere Massagen bei diversen Physiotherapeuten, Kortisonspritzen, Reizstrom, Salben, Eispacks gehabt. Eine erneute Röntgenstrahl-Therapie (ca 4 Jahre nach der 1.) sollte folgen. Der neue Röntgologe riet mir aufgrund des Alters und der Spätfolgen davon ab.Ich befolgte seinen Rat. Letzten Sommer meinte mein (neuer) Orthopäde, ich solle doch mal ein Stosswellentherapie versuchen. Er hätte damit super Erfahrung gemacht. Wahrscheinlich meint er die für sich gute Erfahrung zusätzlich "Kasse zu machen". Nach 5 Anwendungen konnte ich sagen, das war wohl nichts. Ausser Spesen nix gewesen. Daraufhin suchte ich einen ambulanten Chirurg auf. Von diesem hatte ich im Vorhinein Gutes gehört. Beispielweise hatte sich ein Bekannter dort ebenfalls am Tennisellbogen operieren lassen und war sehr zufrieden. Ausserdem kam bei diesem die minimal invasive OP-Methode zum Einsatz. Nach 3 Monaten konserrativer Behandlung mit 3 Kortisonspritzen riet er mir zur OP. Seine Aussage, er hätte eine 99%-ige Erfolgsquote bestärkten mich in meiner Entscheidung. Am 08.12.09 war es dann soweit, ich wurde operiert. Nun ist die OP mittlerweile 16 Tage her und ich muss feststellen, dass ich zu dem normalen restlichen OP-Schmerzen an der äusserlich gutverheilten, kleinen Narbe noch weiterhin dass alte Problem habe. Der Schmerz beim Greifen und Ziehen ist immer noch da. Der Chirurg meinte, dass müsste sich noch geben. Abwarten! Da ich aber kein geduldiger Mensch bin, habe ich mir bereits die Türreck-Stange bestellt und mit dem Dehnen angefangen. Die Frage ist, lieber Thomas, kann ich den schon voll belasten beim Dehnen oder soll ich etwas verhaltener an die Sache gehen? Im Moment würde ich meinen, dass ich schon etwas zuviel gestreckt habe, da etwas Ruheschmerz vorhanden ist. Was schlägst du vor? Viele Grüße und schöne Weihnachten Uwe PS: Leider macht sich der rechte Arm zeitweise auch wieder bemerkbar, als wenn man nicht schon gestraft genug wäre!
31.12.09, 07.43h Lieber Uwe. Ja Ruheschmerz lässt auf temporäres Uebertreiben schliessen, reduziere auf entsprechendes Niveau und nur langsam über Wochen steigern, das muss zuerst innerlich noch weiter verheilen und abklingen. Mehrfach und Wiederkommen ist leider oft normal: Infos zu mehrfache Tennisarme. Deine restlichen Angaben bestätigen meine bisherigen Erfahrungen und Notizen: Lies mal die Infos zur OP, Infos zu Stosswellen, Infos zu Röntgentiefenbestrahlung, Lies mal zu Kortison spritzen. Auch Annette, 3 Einträge weiter oben meldet soeben erfolglose OP.Bin leider kein Freund von TA-OPs Lies mal die Infos zur OP. Die OP löst das Problem, den Krampf nicht, sondern unterbricht nur die Symptomweiterleitung was schlussendlich unbehandelt an gleicher oder verlagerter Stelle neue Symptome bringen wird. Aber auch mit negativer OP kannst Du mit Dehnen und Hängen auch jetzt noch vollen Erfolg erzielen: Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info


Olaf, Ekenschwick, Deutschland <harryhurtig01gmx.de>
Eintrag vom Montag, 18. August 2008, 19.39 Uhr

Ich bin 46, und habe den Tennisarm erst 5 Monate. Ich werde deine Tipps ausprobieren, ein Arzt konnte mir bis jetzt auch nicht helfen. Habe bis jetzt nur die Röntgentiefenbestrahlung erhalten, hat nicht wesentlich geholfen. Schmerzen sind immer noch da! Bin gespannt ob mir die Dehnungsübungen helfen werden, geb dir dann Rückmeldung. Bis dann mal, Olaf
19.08.08, 09.30h Lieber Olaf. Ja Röntgen würde ich nicht mehr machen: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du wirst bestimmt schnelle Erfolge haben und in 3 Wochen hast Du alles im Griff. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


beate, bensheim <beatehinkt-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 3. Juni 2008, 11.02 Uhr

hallo, ich bin 45 jahre und habe seit 5 monaten einen tennisarm, spritz, verbände, bestrahlung und schonung hat alles nix geholfen. erst als ich ihre seite im internet gefunden habe und gedehnt habe, bin ich schon fast schmerzfrei, danke
04.06.08, 10.55h Liebe Beate. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt schön weiter dranbleiben mit Dehnen! Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Nils Zedler, Münster (Westfalen) NZ1@gmx.de
Eintrag vom Sonntag, 2. Februar 2003, 17.11 Uhr:

Hi Thomas, zuerst einmal ein dickes Lob an Deine Homepage. Wirklich toll, was Du da auf die Beine gestellt hast. Auf Deiner Site habe ich in ca. 15 min. mehr Infos zu meiner Krankheit bekommen, als diversen Ärtzten, die ich schon aufgesucht habe. Zu mir... ich bin 27 Jahre alt, ich passe also nicht ganz in das Raster des typischen Patienten für den Tennisarm. Zugezogen habe ich ihn mir beim Handballspielen. Nach einer ca. 10 jährigen Pause begann ich vor gut 2 Jahren wieder mit dem Sport. Seit gut dieser Zeit plagt mich der Tennisarm. Folgende Massnahmen wurden an mir schon praktiziert: Querfriktion (Massagen), Ultraschallbestrahlung, Kortisonspritzen und auch Röntgenbestrahlung. Diverse Ärtzte habe ich konsultiert, bin jedoch von jedem einzelnen derbe enttäuscht. Mitte Dezember habe ich Deine Site gefunden und sofort mit den Dehnübungen begonnen. Nach über einem Monat regelmäßigen und gewissenhaften Dehnens stelle ich aber kaum eine Verbesserung fest. Meine Fragen sind: Was würdest Du mir raten? Was hälst Du von der minimalinvasiven OP, denn leider findet man keine Infos darüber, außer von dem, ich glaube, einzigen praktizierenden Arzt Dr. Bergmann. Ich kann ja schlecht zu meinem Orthopäden um die Ecke gehen und ihn danach fragen. Ich möchte endlich wieder beschwerdefrei leben und Handballspielen. Vilen Dank im voraus für Deine Bemühungen. Dein Nils Zedler.
Email 03.03.03 07.50h Lieber Nils Danke für Deinen Input. Ich nehme mal an, dass die Diagnose bei Dir voll anzeigt, d.h. es ist sicher, das Du wirklich einen Tennisarm hast? Für das Dehnen hast Du mind. 5-7 Minuten pro Tag investiert, nicht übertrieben, dh. am jeweils nächsten Tag sind die Schmerze nicht schlimmer oder? Aber Du gehst bis an den Schmerzpunkst und merkst das Spannen gut. OK, wenn das nicht geholfen hat. Würde ich es zuerst noch weitermachen, mind. bis Du einen Arzt und Termin hast der die OP so machen würde. Zusätzlich (vermutlich noch nicht probiert) kauf Dir jetzt eine Stange für das Hängen und gib auch dieser Methode zusätzlich zum Dehnen noch ein letzte Chance. Wie gesagt, die OP ist keine garantierte und sichere Methode Dein Problem loszuwerden. Jede OP ist ein Eingriff mit gewissen Risiken! Alles Gute, gute Besserung, viel Geduld und melde Dich doch in 2-3 Wochen nochmals mit dem momentanen Status. Lies auch alles zur OP in meiner Homepage! Grüsse von Thomas
Nils Zedler <NZ1@gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 15. August 2003, 12.04 Uhr:
Hallo Thomas, so nach nun mehr als 6 Monaten melde ich mich endlich wieder bei Dir. (Zum ersten Mal schrieb ich Dir Anfang Februar 2003). Was soll ich sagen ... DANKE ein riesiges Dankeschön in die Schweiz, denn ich bin seit ca. 3 Monaten absolut beschwerdefrei. Das Hängen an der Stange war absolut effektiv. Es hat zwar lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Das lustige daran ist, die Stange hat genau 15 EUR gekostet. Was die monatelangen Behandlungen vorher gekostet haben will ich gar nicht wissen. Tja was soll ich noch sagen ... ich kann endlich wieder Handball spielen und auch sonst alles mögliche wieder machen. Nochmals Dank und toll, dass es Menschen, wie Dich gibt. Beste Grüße aus Münster in Westfalen. Dein Nils Zedler.
15.08.03 Lieber Nils, danke für Dein schönes Feedback, das motiviert mich noch mehr, obwohl ich generell schon gerne helfe. Wenn Du's 'mal wieder leicht spürst, einfach etwas Dehnen oder Hängen und weg gehts. Weiterhin gute Gesundheit und liebe Grüsse von Thomas


Margrit Spielberg - Hamburg <spielberg@angelwoche.de>
Eintrag vom Dienstag, 28. Juni 2005, 15.35 Uhr:

Bereits seit 2 Jahren beiseitig Probleme. Bis auf Stoßwellentherapie alles ausprobiert - ohne Linderung!
29.06.05, 07.40h Liebe Margrit. Dein Beschrieb tönt entmutigt, aber dann hast Du ja dann doch bis hierher gefunden, also nicht hoffnungslos, im Gegenteil. Da Du das Problem schon länger hast und der Schmerz im Hirn ein "Memory" gebildet hat und der Muskelkrampf "fixiert" ist, musst Du ev. am Anfang etwas mehr Geduld haben bis sich Erfolge einstellen, aber sie werden so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
29.06.05, 08.49h Hallo Thomas, ich danke Dir für Deine prompte Antwort. Ich werde ab heute Dehnübungen machen. Hat mir noch kein Orthopäde gesagt - und war war ich schon bei einigen in Behandlung-. Von meiner Krankenkasse wurde mir noch der Tipp einer 'Röntgenentzündungstiefenbestrahlung' gegeben. Diese Behandlungsmethode habe ich in dem Zusammenhang 'Tennisarm' auch noch nicht gehört'. Ich bin der Meinung, dass es alles Geldschneiderei ist. Bei meinen Recherchen nach Stoßwellentherapie haben mir verschiedene Ärzte für 3 Behandlungen Preise von 300 Euro-800 Euro genannt! Ich melde mich in 4 Wochen nochmal. Hab' nochmal herzlichen Dank. Gruss Margrit
29.06.05, 09.18h Liebe Margrit. Ja Du hast Recht, wie leider so oft, geht's vor allem um Geld. Von Röntgentiefen-Behandlung kann ich nur abraten. Hier noch die erwiesenermassen schädliche Strahlenkanone zu benutzen um einen Muskelkrampf zu behandeln wäre wirklich mit Kanonen auf Spatzen schiessen! Wir wollen ja nicht nur das Symptom reduzieren sondern wohl die Ursache. Zu Stosswellen habe ich hier einiges (eher ernüchterndes) gesammelt. Melde Dich wieder und gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
22.08.05, 15.43h Email Margrit. Hallo Thomas, bevor ich Ende der Woche in Urlaub gehe, wollte ich Dir doch noch von meinem zumindest kleinen Erfolg bezüglich meines Golfer-Tennisarm berichten. Ich habe täglich, und auch immer noch, die Dehnübungen gemacht. Es ist eine Besserung eingetreten. Ganz weg sind die Schmerzen nicht. Aber ich mache auf jeden Fall weiter. Danke für Deinen Tipp. Vielen Dank und Gruss Margrit
22.08.05, 16.15h Liebe Margrit. Danke für Dein positives Feedback was mit gutem Grund auf weitere Besserung hoffen lässt. Da bei Dir wie erwähnt, durch die 2 Jahre Symptome ein Schmerz-Memory besteht, wird es eher langsam aufwärts gehen, aber sicher stetig wenn Du die Geduld aufbringst und nicht mit Dehnen nachlässt. Manchmal gibts auch plötzlich einen Besserungs-Schub fast über Nacht. Die bisherigen Erfolge mit dem Dehnen werden Dich sicher motivieren weiterzumachen. Wünsche Dir Geduld und melde Dich doch in 2-3 Monaten wieder. Weiterhin gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Lis Wassermann<WassermannL@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 10. Maerz 2004, 14.44 Uhr:

Hallo, ich bin 53 Jahre alt und heute zufällig auf diese Seite gestossen. Ich leide seit ca 1 1/2 Jahren an einem Tennisarm (ohwohl bisher noch nie eindeutig vom Arzt diagnostisiert worden). Meine Beschwerden treten besonders stark nachts und beim Strecken und Beugen des Armes bzw. beim Hochheben einer Tasse oder Flasche etc. auf. Zunächst bekam ich von meinem Hausarzt 12 Spritzen in den Ellenbogen. Angeblich Sojaöl mit Traumeel. Daraufhin veränderte sich das Gewebe des Ellenbogens und er bräunte im Sommer nicht. Die Beschwerden blieben. Danach zum Orthopäden. Jetzt erhielt ich 12 Akupunkturbehandlungen. Ohne Erfolg. Danach zum Sport-Physiotherapeuten um 15 x manuelle Neurotherapie u.a. mit Stäbchen zu bekommen. Wieder kein Erfolg. Ausserdem sollte ich mit Quark bzw. Aku külen. Sehr schmerzhaftes Zusammenziehen der Muskeln. Jetzt zu einem anderen Orthopäden. Nun bekam ich Laser, Reizstrom und eine Armspange. Wieder nichts. Jetzt habe ich Röntgentiefenbestahlung verordnet bekommen. Die Bemerkung "na im ihrem Alter wollen sie doch sicher keine Kinder mehr und so schädlich sind die Strahlen ja auch nicht" gibt mir doch zu denken. Falls dies nicht helfen sollte wäre der nächste Schritt Stosswellen und danach den Arm 3 Wochen in Gips und danach Operation. Zur Nackenstärkung soll ich ausserdem noch Hydro-Jet und Strecken über mich ergehen lassen. Meine Frage: Kennen Sie diese Behandlungsmethode bzw. hat sie Erfolg. Ich bin durch die ständigen Schmerzen (ich werde nachts wach) total gestresst und auch demoralisiert. Mit Interesse erwarte ich Ihre Antwort. Natürlich werden ich unabhängig aller Verordnungen schon einmal mit dem Hängen an der Stange und den Dehnübungen beginnen. Liebe Grüsse und danke für eine Antwort Lis
10.03.04, 17.09h Liebe Lis. Du hast zwar nicht geschrieben, dass die Diagnose bei Dir angesprochen hat, aber aufgrund Deiner Symptome und Leidensgeschichte ist zu 95% sicher, dass Du "nur" einen Tennisarm hast! Meine Empfehlung aufgrund vieler Jahre Erfahrung mit diesen Beratungen ist, dass Du alle Behandlungen, Therapien absagst, vorläufig unterbrichst und dem Dehnen mal 4-6 Wochen Chance gibst. Alles andere hat Dich bisher nur Zeit, Nerven, Lebensqualität und Gesundheit gekostet. Sollte Dich das Dehnen enttäuschen kannst Du danach Deine Pläne wieder aufnehmen und die "Pause" hat nicht geschadet. Die RöntgenTB sind sehr umstritten, sowohl von der Schädlichkeit wie auch von der Wirkung, ich kenne keine Erfolge beim Tennisarm. Völlig unangebracht, eine extremer Keulenschlag der nichts hilft. Die Stosswellen ergeben bei etwa 30-50% Erfolge sind aber, schmerzhaft und teuer. Der Gips ist das Schlimmste und Schädlichste beim Tennisarm (für mich ein "Verbrechen"), da Ruhigstellen wie jeder auch nachts und morgens beim "warmlaufen" selber schmerzhaft merkt, den chronischen Krampf mit leichter Sehnenverkürzung (und das ist "alles" was Du eigentlich hast) nur verschlimmert. Falls Du trotzdem während Dehnen und Hängen etwas aus Deiner Liste weiterverfolgen willst, kein Problem, ausser Gips und Röntgen schadet es nicht, aber Du weisst dann später nicht sicher was wirklich geholfen hat und das mindert die Motivation langfristig dem Dehnen die Chance zu geben. Vielleicht hast Du ja mit dem Dehnen auch schon in 2 Wochen einen grösseren Erfolg, aber aufgrund Deiner etwas längeren Vorgeschichte (hatte ich auch) könnte es 4 Wochen bis zum ersten Resultat dauern, da das Schmerzmuster und die Sehnenverkürzung ein "Memory" gebildet haben, das nicht nach ein paar Tagen weg ist. Melde Dich wieder in ein paar Wochen wie es sich entwickelte und bis dann gute Besserung! Liebe Grüsse von Thomas


Ursula Russek, Frickenhausen <u.russek@web.de>
Eintrag vom Freitag, 22. November 2002, 15.51 Uhr:

52 Jahre. Das Problem habe ich schon 1 1/2 Jahre.Ich habe schon alles unternommen. Cortison wurde gespritzt,Akupunktur, Massage und Röntgenreizbestrahlung. Jetzt stehe ich vor der Operation. Allerdings wurde mir gesagt, dass es eine Gelenksvereiterung geben könnte. Wie hoch ist dieses Risiko und wie würde dann weiter behandelt?
22.11.02 16.15h. Liebe Ursula. Mach den Diagnosetest und wenn es voll anspricht, gib der vorgeschlagenen Dehnübung 2-3 Wochen Zeit. Du hast eine gute Chance, dass die OP dann gar nicht nötig wird. Sie auch in der Homepage über OP. Wenn schon dann die kleine OP machen nicht die Standard-OP. Es gibt eine sehr unschöne Narbe (die normale OP) und die Chance ist bei jeder OP auch "nur" 70% dass das Problem danach beseitigt ist. Von Vereiterung habe ich noch nie etwas gehört, aber jede OP, sei sie noch so klein, ist ein Eingriff mit Risiken, und wie gesagt ohne Erfolgsgarantie! Also wieso nicht noch 'was harmloses wie Dehnen vorher probieren? Melde Dich doch in 2-3 Wochen wieder wie's Dir erging. Grüsse und gute Besserung, Thomas


S <s>
Eintrag vom Donnerstag, 20. Maerz 2003, 08.51 Uhr:

Hallo. Ich bin 25 Jahre alt und plage mich seit nunmehr 7 Monaten mit einer schmerzhaften Knochenhautentzündung im rechten Ellenbogengelenk herum. Habe folgende Maßnahmen bereits erfolglos hinter mir: wochenlanges Ruhigstellen durch Gipsverband, Kortisonspritzen, Ibuprofen und Vioxx in rauhen Mengen, regelmäßiges Kühlen mit Eispackungen, Röntgenstrahlen-Therapie, Akkupunktur und immer wieder Krankschreibungen zur Armschonung. Epicondylitis-Spange geht gar nicht, da diese auf die Schmerzstelle am Knochen drückt! Wollte mir demnächst ein Mietgerät zur Elektro-Behandlung nach Hause bestellen. Außerdem habe ich aktuell mit täglichen Quarkumschlägen begonnen, deren Wirkung ich noch abwarten muss. Jetzt habe ich gehört, dass es ein homöopathisches Mittel namens "Ruta ex herba D6 Globoli velato" gibt, welches ich mir sofort in der Apotheke geholt habe. Nun meine Frage hierzu: Diese sog. "Droge" soll viele negative Nebenwirkungen haben und so wird im Allgemeinen von der Anwendung abgeraten. Gibt es Erfahrungen mit diesem "Medikament"??? Und soll ich es tatsächlich weiter einnehmen? Außerdem hab ich Gutes von diversen Gelantine-Kapseln auf Algenbasis gehört – diese sollen angeblich auch helfen, die Knochen- und Muskelsubstanz zu regenerieren. Die Stoßwellentherapie habe ich bisher noch nicht in Angriff genommen, da diese wahrscheinlich komplett selbst bezahlt werden muss und sicher ziemlich teuer ist. Eine OP ziehe nicht in Betracht. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.
29.03.03 10.02h Liebe S. Mach mal den Diagnosetest. Spricht er an ist Knochenhautentzündung zu 99% eine Fehldiagnose (Aerzte kochen auch nur mit Wasser). Manche diagnostizieren bei Tennisarm auch als Sehnenscheidenentzündung. Es ist jedoch Tennisarm = Epicondylitis. -itis ist zwar immer eine Entzündung und somit auch ein Mis-Nomer also falsch, da der Tennisarm KEINE Entzüdung ist sondern eine Verkrampfung die nonstop am Sehnenansatzpunkt zerrt. Da es keine Entzündung ist müssen auch ALLE darauf abzielenden Therapien fehlschlagen! Ruhigstellen ist GIFT! Die Medikamente werden ausser einer Magen- und Nieren- und Geldbörsen-Belastung nichts bewirken. Je weniger Bewegung der Arm erhält je fixierter wird die Verkrampfung und es kommt zum Teufelskreis von Krampf=Schmerz=mehr Krampf etc. Also Dehnen sollte Dir schnell helfen. Stange hängen wenn du die Möglichkeit hast ebenfalls. Melde Dich doch in 3 Wochen wieder wie's Dir erging und wie schnell es geholfen hat. Lies die Homepage gut durch damit Du keine Fehler (zu stark, zu schwach Dehnen) machst dann geht es schneller. Es lohnt sich diese halbe Stunde zu investieren. Alles was Du oben beschrieben hast (sogar die Quarkumschläge!) und viel mehr hatte ich auch erfolglos probiert (siehe meine Liste). Wenn Du etwas Mut hast brichst Du ALLES mal für 2-3 Wochen ab und machst nur das Dehnen. Dann wüsstest Du sicher wenn es hilft was half. Mit weniger Mut, kannst Du natürlich alles andere weitermachen, es schadet nicht (ausser das Ruhigstellen, das schadet wirklich), aber es hilft auch nicht. Viel Erfolg und gute Besserung. Liebe Grüsse von Thomas
20.03.03 10.50h. Email S. Hallo Tomi, viiiielen lieben Dank für die superschnelle Antwort! Diagnosetest hatte ich schon gemacht, ist positiv ausgefallen. Werde jetzt wirklich "mutig" sein, alles andere außen vor lassen und mich ausführlich mit dem Dehnen befassen. Melde mich wieder, sobald sich etwas tut bei mir. Nochmals danke und viele Grüße
20.30.03 11.01h. Liebe S, Dein Mut freut mich und ist bewundernswert. Ich wünsche Dir viel Geduld (ist ja eine Tugend - die man sich meist nur unter Leiden aneignen kann) die Du, trotz allem und auch wenn die ersten Erfolge schnell kommen könnten, beim Tennisarm haben musst. Melde Dich einfach wieder. Liebe Grüsse von Tomi
S <s>
Eintrag vom Dienstag, 6. Mai 2003, 14.45 Uhr:
Hallo Thomas, ich hatte mich - denke im Feb.2003 - schon im Forum verewigt. Leider haben die Dehnungsübungen bisher nicht angeschlagen. Zwar war ich wirklich eifrig und habe auch 6 Wochen regelmäßig und sorgfältig (insg. 10 - 20 Min. pro Tag) gedehnt, aber der Stand ist wie gehabt. Zuerst verschlimmerten sich die Schmerzen, dann hatte ich ein Gefühl der Besserung und dachte schon, es geht jetzt aufwärts. Leider war dieser Zustand nur von kurzer Dauer. Seit der 4. Woche des Dehnens schwanken die Schmerzen sehr stark und ich verwende auch wieder Voltaren Schmerzgel (Ibuprofen-Tabletten hab ich schon vor Monaten abgesetzt, da ich nicht ständig unter Schmerzmitteln stehen möchte). Nicht einmal die Tür-Reckstange, die ich mir extra hab installieren lassen oder die Manualtherapie haben geholfen. Bin momentan ziemlich verzweifelt, da ich dieses Problem nunmehr seit August 2002 mit mir herumtrage. Die Schmerzen gehen langsam an die Psyche. Therapietechnisch hab ich alles probiert, was ich mal gehört oder gelesen hab. Kannst Du mir weiterhelfen, vielleicht noch ein paar Tips geben? Vielen lieben Dank Schmerzhafte Grüße
07.05.03 10.30h. Liebe S, schade hat es bisher nicht mehr geholfen mit dem Dehnen. Probier in nächster Zeit die Dehnübung auf diese alternativ Weise: Den Arm nach unten zwischen die Beine hängen lassen, Arm nach links drehen und die Hand dann nach außen klappen (man sieht nun in die Handfläche die nach rechts zeigt). Mit der anderen Hand die Handfläche umfassen und hoch ziehen. Dies bewirkt eine ähliche aber doch etwas anders verlaufende Dehnung. Wenn Du während dem Dehnen nicht ein starkes Ziehen bis zu einem leichten Schmerz verspürst, machst Du etwas flasch. Diese Dehnung dann mind. 1 Minute halten. Ein paar Minuten nach der Dehnung darf kein zusätzlicher Schmerz mehr spürbar sein, sonst hast Du zu stark gezogen/gedehnt. Viel Erfolg und gute Besserung. Melde Dich doch in ein paar Wochen wieder! Liebe Grüsse von Tomi
S <S>
Eintrag vom Mittwoch, 19. November 2003, 16.09 Uhr:
Erfolgsmeldung!! Hallo, ich hatte mich Anfang des Jahres schon einmal im Forum eingetragen. Nachdem ich meiner schmerzhaften Knochenhautsentzündung mit allen nur erdenklichen Therapien, Medikamenten, Hängen an der Stange und div. Hausmittelchen zu Leibe gerückt war, passierte nichts. Die Schmerzen waren da wie eh und je. Dann wurde ich trotzig und beschloss, den Schmerz so gut es ging zu ignorieren. Und tatsächlich: Je weniger Aufmerksamkeit ich dem Arm schenkte, desto mehr ging der Schmerz allmählich zurück!! Innerhalb eines 1/4 Jahres war der Schmerz komplett weg! Zuerst konnte ich es nicht glauben, aber eines Tages merkte ich erst gegen Mittag, dass ich noch nicht auf meinen Arm geachtet hatte an diesem Tag - und wirklich, der Schmerz war weg. Das ist ca. 14 Tage her, nach einem Leidensweg von 15 Monaten. Meinen Arm belaste ich allmählich immer mehr und binde ihn in alltägliche Aufgaben mit ein. Nur bei starkter kurzzeitiger Belastung warnt mich ein leichter, unterschwelliger Schmerz vor Überlastung, der aber innerhalb weniger Stunden wieder abklingt!! Ich rate jedem, der verzweifelt ist wie ich, nur Geduld zu haben - auch wenn es Jahre dauern kann. Niemand muss sich bis zum Ende seiner Tage mit einer Knochenhautentzündung herumplagen. Es gab nur 1 Ärztin, die mich immer unterstützt hat und nicht aufgab, mich um Geduld zu bitten. Sie kennt keinen Patienten, der nicht irgendwann diese schmerzhafte Geschichte ausgestanden hat! Der Körper hilft sich irgendwann selbst, waren ihre Worte. Ich wünsche allen Betroffenen schnelle und dauerhafte Genesung und hoffe selbst, dass ich diese Schmerzen nie wieder ertragen muss! Lieber Thomas, die Stange kann sicher unterstützen, aber meine Schmerzen sind weg, ohne dass ich die letzten Monate auch nur 1 Mal das Hängen an der Stange praktiziert hatte! Trotzdem vielen Dank für die wohlgemeinten und fachgerechten Ratschläge. Alles Gute Silvia
19.11.03 18.47h, Freut mich für Dich S, super wie's Dir nun geht. War dann wohl doch eher eine Knochenhautentzündung und kein Tennisarm. Weiterhin alles Gute wünscht Dir Thomas


Patrick, Berlin <patrick-chat(at)gmx.net>
Eintrag vom Mittwoch, 28. Februar 2007, 19.06 Uhr:

Hallo, nun bin ich hier also auch gelandet. Ich bin 30 Jahre alt und habe laut Diagnose eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Unterarm. Der Schmerz sitzt bei mir volar (also auf der Unterseite) und ist näher an der Ellenbeuge als am Handgelenk - im hinteren Drittel des Unterarms sozusagen. Das Ganze fing irgendwann im November langsam an. Zunächst dachte ich noch, das sei einfach eine Überanstrengung vom vielen beruflichen Zeichnen. Also habe ich anschließend einfach mehr Pausen eingelegt oder bin früher gegangen - was als Freiberufler ja kein Problem ist. In der Apotheke habe ich mir außerdem noch Voltaren Schmerzgel besorgt. Als es dann aber auch über Weihnachten nicht besser geworden ist, bin ich dann doch zum Arzt gegangen. Seitdem habe ich Ultraschallbehandlung, Ibubeta (Ibuprofen), Arcoxia (Etoricoxib), einen Monat lang Ruhigstellung mittels Orthese und neuerdings auch noch Neuralterapie (drei Spritzen in die Schmerzregion) hinter mir. Da Akupunktur in meinem Fall keine Kassenleistung ist, wurde mir vom Kassenservicecenter noch Röntgenreizbestrahlung empfohlen, was jedoch seltsamerweise auch nicht als Regelleistung aufgeführt ist. Mein Orthopäde hat mir vor 1½ Wochen außerdem noch Dehnübungen gezeigt, die denen auf dieser Seite hier sehr ähnlich sind. Er meinte jedoch, ich solle immer paarweise in beide Richtungen dehnen. Auf der anderen Seite schloss er aber den typischen Golferarm aus, weil bei mir die Schmerzen nicht vom Ellbogen herrühren sondern vom Handgelenk und den Fingern, die beim dauerhaften Zeichnen eben besonders beansprucht werden. Leider wurden bei mir die Schmerzen nach dem Dehnen kurzzeitig eher schlimmer als besser. Darum jetzt meine Frage hier: Machen die Dehnübungen bei mir dann überhaupt Sinn, oder bin ich wieder so ein Spezialfall, der in kein Schema passt? Die Orthese habe ich jetzt jedenfalls wieder abgemacht, denn immerhin hat sie die letzten 4-5 Wochen auch nicht wirklich was gebracht. Leider habe ich solange jetzt auch schon kompletten Arbeitsausfall, was als Freiberufler leider sofort finanzielle Auswirkungen hat. :(
01.03.07, 11.06h Lieber Patrick. Ich denke Deine Chance auf Besserung mit Stange hängen sind sehr gut. Weil die Behandlungen die auf akute Entzündung abzielten nichts brachten und weil es bei Dir im muskulären Teil, nahe des Ellenbogens liegt. Nicht jede diagnostizierte Entzündung ist wirklich eine: Lies mal nach bei Syndromen. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich nun so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Hier das Hängen an der Stange. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Dein Dehnrückfall kam ev. von zu starken dehnen (reissen) und übertreiben damit, es wird nicht besser wenn man mehr "zerrt", nur bis an den Schmerzpunkt gehen, nicht darüber hinaus, Dehnung lieber länger halten, es soll eine Verlängerung des Muskels und Sehne stattfinden und dadurch soll ein Dauerzug bzw. Krampf aufgehoben werden. Du kannst das Hängen auch mit der Golf-Dehnübung unterstützen, insbesondere wenn Du nicht oft hängen kannst, was schade wäre, aber eben sehr vorsichtig vorgehen und nur langsam über Wochen steigern, bzw. bei Rückfall pausieren und danach reduzierter wieder starten. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Elli <Inndinna@aol.com>
Eintrag vom Sonntag, 4. Februar 2007, 07.28 Uhr:

Hallo guten Tag, ich gehöre auch zu den Fersensporn Geplagten. Seit über zwei Jahren habe ich beidseitig diese Übeltäter. Habe alles hinter mir: Salben, Spritzen in den Fuss, Cortison, Unmengen Schmerztabletten, Ultraschall, Zwei Serien Röntgenreizbestrahlung, Hekla Lava und Schüssler Salz u.s.w. Die wievielte Einlage ich jetzt habe, weiss ich gar nicht. Auch Gelkissen habe ich schon probiert. Das einzige was ich noch nicht probiert habe, ist die Stosswellentherapie. Aber da alles nicht geholfen hat,denke ich kann ich mir hier das Geld sparen. Meine Schmerzen sind teilweise kaum auszuhalten und das ganze Leben stark beinträchtigt. Besitze mehrere Hunde und bin normalerweise mehrere Stunden am Tag mit ihnen unterwegs gewesen. Das geht jetzt alles nicht mehr. Hiiiiiiiilfe. Was kann ich noch tun ? Die Dehungsübungen werde ich jetzt mal ausprobieren und hoffen das es Linderung bringt. So ist jeden Morgen das Aufstehen schon eine Tortur. Hoffen ihr könnt mir helfen. Danke
16.02.07, 09.20h Liebe Elli. Probieren geht über lange studieren und schaden kann die Fersensporn-Dehnübung sowieso nicht. Investiere mal 5-7 Minuten pro Tag und beobachte was sich verbessert. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


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